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Aloha aus Hawaii!

BK am Strand von Waikiki, Weihnachten 1994

JahTours International kennt die Inseln mitten im Pazifik gut, nach fünf längeren Aufenthalten ist es ein Höhepunkt des Jahres, dem grau-nassen Vorweihnachtswetter zu entfliehen und die Wärme der Inseln zu finden! Denn Dezember ist genau der richtige Monat, es beginnt die Saison der gigantischen Wellen. Auf den Inseln hat es immer gutes Wetter. Die Einheimischen sagen aber auch, no rain no rainbows - ohne Regen kein Regenbogen. Norddeutscher Endlosregen ist allerdings unbekannt, je nach Windrichtung gibt es Schauer oder Sonnenschein. Manchmal auch beides zusammen, das heißt dann liquid sunshine. Die größeren Inseln haben eine Regenseite mit tropischer Vegetation und auf der dem Wind abgekehrten Seite leeward ist es entsprechend trocken und versteppt.

Das ganze Jahr am warmen Wasser verleitet zu Wassersport in allen Variationen - nun gut, es gibt kein Eisfischen - manchmal auf der einen oder der anderen Insel oder nur zu bestimmten Jahreszeiten. Zum Wellenreiten im Winter an die North Shore. Wenn die Wellen haushoch an den Strand rollen, wird Waimea Bay eine große Arena für den Eddie Aikau Wettbewerb, diesen kann man neuerdings auch im Internet beim Hauptsponsor anschauen. Auf der anderen Seite der Insel geht es etwas beschaulicher zu, Honolulu ist die Metropole der Inseln und Waikiki Beach hat die größte Konzentration von Hochhäusern. Etwas komisch ist es schon, hier im westlichsten Staat der USA. Der asiatische Einfluß ist unübersehbar und dem Christentum heilige Feiertage wie Weihnachten oder Ostern werden schnell den Geschäftsinteressen geopfert. Denn keine fünf Flugstunden von Hawaii wohnt ein wohlhabendes Volk, Japaner. Zum Jahresende werden jeden Tag 10000 eingeflogen.
Keine Angst, sie bleiben nicht lange, eine oder zwei Wochen vielleicht. Allerdings sind auch viele Menschen auf Oahu japanischer Abstammung, es gab Einwanderung bis Anfang des 20sten Jahrhunderts nach Hungersnöten auf Japan. Nun kommen die meisten Japaner zum Einkaufen und Golfspielen.

Von den Inseln können wir die große Insel Hawaii Big Island empfehlen: Wirklich viel Platz, vielfältiges Klima vom tropischen Regenwald über Lavawüste zu schneebedeckten Vulkanen. Leider kaum Wellen. So sind wir meist auf Oahu. Die Garteninsel Kauai ist ebenfalls sehr sympathisch und weit typischer für Hawaii als das von Touristen überschwemmte Maui. Neben Maui's abstoßender Hotelküste 'wie in Spanien' gibt es auch einen populären FKK-Strand: Südlich von Makena hinter Puu Olai. Wellen gibt's dort auch, aber ihr könnt in Hossegor besser nackt surfen. Als Plus haben alle Inseln Korallenriffe mit vielen bunten Fischen. Schnorchel und Taucherbrille verhelfen zum Einstieg in die Unterwasserwelt.

Oahu's Hanauma Bay ist in diesem Punkt extrem; dort werden Fische von Touristen gestreichelt. Leider ist dies nur zu gut bekannt, so um 8 Uhr morgends ist noch eine gute Zeit, ab 10 Uhr wird es wirklich voll und viele planschende Füße wirbeln den Sand auf in der Bucht und das Wasser wird zur trüben Brühe. An den Nord- und Ost-Küsten habe ich oft Seeschildkröten gesehen. Tip für Haole-Surfer: Wenn die Schildkröten tief tauchen ... gibt's gute Wellen. Jene Echsentiere locken auch Haie an, gesehen habe ich in den vielen Stunden im Wasser allerdings nie einen.
Nur Fische in allen Farben, und ab und zu mal eine schüchterne Muräne oder freche Krabben. An der Kona-Küste von Hawaii - richtig, da wo der Kaffee wächst - ist Schwertfischangeln eine Attraktion, und als Köder dienen 5 bis 8 Pfund schwere Thunfische! Im Winter sind Wale gernsehene Besucher der Inseln, braucht man aber ein Boot oder gutes Fernglas, um sie zu sehen, entsprechende Touren werden unübersehbar angeboten. Weit vor der Küste springen Wale aus dem Wasser, ein eindrucksvolles Spektakel, wie auch die Gerry Lopez Pipemasters, DER Surfwettbewerb an Oahu's North Shore. Fahrt einfach den Kamehameha Highway von Honolulu über Wahiawa nach Sunset Beach, dort seht ihr schon am Straßenrand, ob es spektakuläre Wellen gibt.

Neben den Stränden gibt's auf den Inseln auch Inland viel zu sehen. Nur auf Oahu sind die Berge schwer zugänglich, entweder Privatbesitz oder das unvermeidbare Militär. Die anderen Inseln gehören zwar auch jemandem, es gibt aber mehr Platz und Möglichkeiten zum Wandern in Naturparks. Kauai hat das beste Netz von Wanderwegen, rings um den Waimea Canyon und an der Pali Nordküste. Auf einigen Inseln gibt es sogar Wanderungen mit deutscher Führung. Lokale Bücher wie 'Hiking Hawaii (bzw. Oahu, Maui, Kauai)' geben Auskunft, entsprechende englischsprachige Reiseführer sind auf dem Internet zu finden. Einheimische jeder Hautfarbe sind unglaublich nett, wenn ihr nicht allzu plump nach Eisbein und Sauerkraut verlangt, oder mit gestressten Großstädtern zu tun habt. Nachteulen können in den Touristenhochburgen Waikiki und Lahaina Bier und Gesellschaft finden. Normal wird nachts geschlafen und morgends früh aufgestanden. Sonnenaufgang im Stau auf dem Freeway? Oahus zahlreiche Militärbasen machens möglich! Die Tage sind tropisch kurz oder lang, je nach Jahreszeit scheint die Sonne 11 bis 13 Stunden pro Tag.

Bei Literaturstudien habe ich einen alten Text entdeckt: die Schilderung des Wellenreiten anno 1936.

Mahalo nui Aloha!

zur [deutschen JahTours] [Hawaii by JahTours International].