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Berlin
Berlin by Night
Years visited: 1967-2016
The German Capital has changed its face many times during the last hundred years - from busy prussian city in the 1920s to third reich Kommandozentrale up to second world war, then completely destroyed and rebuilt into two different systems with the western part more chaotic and the eastern half more orderly now the two try to fit together again. Excitement in the older parts Berlin Mitte vanishes with every real estate promoter who passes by and rent doubles every two years so only the rich and famous can stay there.
Like many big cities the normal population moves to the suburbs, then works and lives there and the inner city gets left to foreigners and tourists. But then, this city never sleeps, other than the rest of Germany where the lights go out sometimes or the other, Berlin always sports a spot where you can get a fresh Currywurst or Döner.
Being in the middle of the norther plains means there is a lot of space and Berlin gets less crowded due to destructions in second world war and only partial reconstruction. Walk Kurfürstendamm, visit new Potsdamer Platz Quartier, stroll from Friedrichstrasse to Pankow, have a ride on the wooden benches in the S-Bahn, cross the former section borders between East and West, or during summertime go swimming in the many lakes of the Berlin area.

Ostbahnhof - Spreeufer

Berlin
Besucht in den Jahren 1967-2009
Berlin ist immer eine Reise wert, und das sagt nicht nur die Touristikwerbung. Ob in dunklen Winternächten oder nach durchtanzter Love-Parade im Sommer, es findet sich in der großen Stadt immer eine Ecke, an der das Leben weitergeht, wenn in anderen Städten schon lange die Bürgersteige hochgeklappt sind. Allein die Größe erschlägt den unwissenden Provinzling, es gibt eine Stadtautobahn und man kann stundenlang S-Bahn fahren und bleibt doch in Berlin. Ich bin einige Male mit dem Rad kreuz und quer durch das Stadtgebiet gefahren, der Autoverkehr ist allerdings schlimm und nur wer im Verkehrsstrom mitschwimmen kann, darf sich mit Pedalen auf die Straßen von Berlin wagen.
Andererseits besteht Berlin zu 80 Prozent aus Vororten und es ist oft beschaulicher, als uns das pulsierende Leben der Zentren glauben machen will. Neben den Auto- und S-Bahnen kommt man auf Wasserstraßen gut durch Berlin: vom Wannsee zum Müggelsee geht es über die Spree am Bundestag vorbei durch ein verwirrendes Kanalnetz und im Hochsommer kommt ein wenig Venedig-Feeling auf, wenn Feierabendskipper ihre dicken Pötte durch die engen Schleusen zwängen. Neuerdings kann man sogar mit richtigen Kähnen gen Westen fahren, von der Spree über Elbe und Weser am Ruhrgebiet vorbei bis an den Rhein! Daß von dieser Schifffahrtsstraße die Ost-West-Autobahn A2 nennenswert vom LKW Verkehr entlastet wird, erwartet niemand.
Seit der Maueröffnung 1989 hat sich im Ostteil der Stadt viel getan. Ganze Stadtviertel wirken wie umgegraben, von den Straßenkämpfen der letzten Tage des zweiten Weltkriegs vernarbte Fassaden haben einen blitzneuen Anstrich, verrottete Lagerschuppen sind pappigen Einkaufszentren gewichen, das Einheitsgrau hat sich in Baumarkt-Schick verwandelt. Die schnell drüberalsphaltierten Straßen sind zu Goldgruben für die Vorortkommunen geworden: Radarautomaten fordern den Tribut vom modernen Verkehrsfluß.
Erst 40 gar 50 Kilometer vom Alexanderplatz entfernt wird es auf sandigem Boden ländlich, gehetzte Autos sind in den Garagen der Vororte verschwunden, Vorgärten und Industriegebiete gehen in Felder und Wälder über, und von letzteren ist der Spreewald ein beliebtes Ausflugsziel. An der Peripherie der Stadt breitet sich Autofahrerkultur aus, jede Menge schnelle Kost und Einkaufen was das Herz erfreut. So wird die Innenstadt vom alltäglichen Einkaufsverkehr befreit, statt stundenlanger Parkplatzsuche oder Fahrt in klapprigen S-Bahnen (Holzklasse gibt es noch!) bequemt sich der Vorstädter nicht mal mehr am Wochenende in die City sondern findet alle Wünsche auf der grünen Wiese befriedigt. Selbst Hotels an der Autobahn sprießen dank genehmigungsfreudigen Umlandgemeinden, so können Besucher für unter 50 Euros die Nacht an der Peripherie der Stadt übernachten.
Im Berlin Mitte tut sich einiges, wo in den 80er Jahren noch kalter Krieg auf den beiden Seiten der Mauer gespielt wurde, stehen jetzt Gebrauchtwagen zum Verkauf oder es tummeln sich neue Hochhäuser am Potsdamer Platz. Die alten Prachtstraßen des Westens haben noch ein wenig 60er Jahre Flair, im Osten wurde der Marx-und Engels-Kultur ein wenig Kaufhof und Sony übergebügelt. Es wird noch lange dauern, bis diese Stadt ihren Stil findet, oder vielleicht ist gerade dieses Chaos der besondere Stil von Berlin?

Strandbad Mitte

Am Bahnhof Friedrichstrasse statt Richtung Süden im international konformen Konsum-Glitzerland zu versacken, führt mein Weg Richtung Norden in die ehemalige Schmuddelgegend zwischen Sektorengrenze und Karl-Marx-Allee. Nur noch wenige Überbleibsel aus schlechteren Tagen gibt es dort, die meisten alten Häuser sind liebevoll restauriert und Galerien, Concept-Shops sowie zahlreiche Bars und Restaurants haben sich hier zum hippen Junge-Leute-in-der-Metropole-Viertel zusammengefunden. Die Hackeschen Höfe zum Beispiel sind eine willkommene Alternative zu sterilen Einkaufszentren. Von hier kann man Richtung Alex, oder weiter Richtung Pankow wandern, soweit die Füße mitmachen, und immer wieder interessante Dinge abseits der Touristenpfade entdecken.

Ausflüge
Ein sehenswerter Tagestrip führt nach Potsdam. Allein die Anlagen um Sanssouci lohnen die knappe Stunde Fahrt mit der S-Bahn. Aber es gibt mehr! Eine zweite historische Gartenanlage mit dem Schloß Cecilienhof, einen weiteren Garten mit Resten der Bundesgartenausstellung und wer sich für Film und Kino interessiert kommt um einen Besuch von den Studios Babelsberg nicht herum.
Vor 150 Jahren ist Theodor Fontane von Potsdam durch die brandenburgische Mark gen Osten gewandert, heute fährt ein Dieseltriebwagen südlich von Berlin direkt zum Flughafen Schönefeld. Dort draussen ist es noch ländlich wo es wenige S-Bahn Stationen nach Berlin wieder vier- bis sechsgeschossige Häuserblocks hat, bei Adlershof eine Aussenstelle der Universität und neue Industrien.

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